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Pommes selber machen

Ein langer Filmabend beginnt ja häufig mit einem guten Bier oder anderem Getränk und Popcorn, Chips, oder ähnlichem. Zumindest ist das in meinem Freundeskreis so.

Aber kennen Sie folgendes Problem? Irgendwann, später am Abend, kommt der große Hunger? Auf Pizza oder Pommesbude?

Wenn Sie sich jetzt erwischt fühlen, dann habe ich eine tolle Idee für Sie: für viel Spaß und Begeisterung können Sie sorgen, wenn Sie mit Ihren Freunden in der Küche leckere Pommes selber machen. Mit frischen Kartoffeln, gutem Fett und natürlich auch leckeren Dips nach belgischer Art schmecken Pommes ganz anders. Wirklich lecker 😉

Pommer selber machen in 5 Schritten:

  1. Frische Kartoffeln schälen. Das macht zu mehreren am meisten Spaß. Am besten mit einem Sparschäler schälen, so fällt wenig Abfall an.
  2. Die Kartoffeln in gleichmäßige Streifen schneiden, damit nicht manche Pommes in der Fritteuse schon schwarz werden, während andere noch innen roh sind. Sehr einfach geht dies mit einem guten Pommes-Schneider.
  3. Originale Pommes werden in der Fritteuse in gutem Fett frittiert. In einer Heißluftfritteuse oder sogar im Backofen schmecken Pommes nicht original.
  4. Pommes abtropfen. Die Pommes müssen wirklich gut abtropfen, damit sie nicht im Fett schwimmen.
  5. Pommes würzen. Die meisten Menschen würzen Pommes ganz klassisch mit Salz. Aber auch Paprika-Pulver oder Knoblauch-Pulver werden ab und an genommen.

Pommes nach belgischer Art

Die leckeren echten belgischen Pommes (heißen dort übrigens Fritten) erreicht man nur mit ein paar relativ unbekannten Kniffen.

Zuerst einmal nehmen die Belgier in der Regel helle Kartoffelsorten, die mehlig kochend sind.

Bevor die Kartoffeln dann zu Pommes werden dürfen, kommen sie (bereits geschält) in ein Wasserbad. Das entzieht den Kartoffeln die überschüssige Stärke.

Belgische Pommes werden auch mit einem Pommes-Schneider in Streifen geschnitten. Allerdings sind belgische Pommes breiter als deutsche.

Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass die Pommes 2x frittiert werden müssen. Das bedeutet, dass sie zuerst mit niedriger Temperatur, ca. 130-140 Grad blassgelb vorfrittiert werden. Das dauert ein paar Minuten. Dann kommen die Pommes wieder aus der Fritteuse heraus und müssen ruhen. Hier sollte man ruhig 10 Minuten Zeit haben. Erst dann kommen die Pommes-Streifen wieder in die Fritteuse und werden fertig frittiert.

Was gehört zu belgischen Pommes?

Der echte Belgier kennt mehr als 20 verschiedene Saucen zur Pommes. Besonders bekannt sind hier die Sauce Tartare, die Sauce Bernaise oder die Cocktail-Sauce. Aber auch die Joopi Sauce (Zwiebeln, Mayo, Ketchup) oder Saté Sauce werden auf den Fritten gerne gegessen.

Und auch in den Niederlanden werden die Fritten anders gegessen: Hier gibt es häufig die Friet speciaal  mit rohen Zwiebelstückchen, Curryketchup und Mayonnaise auf den Fritten.


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